Ein Hoftor öffnet sich im Schnitt mehrere tausend Mal im Jahr. Wer jeden Tag zweimal aussteigt, um das Tor von Hand aufzuschieben, denkt irgendwann über einen elektrischen Antrieb nach. Der Antrieb kostet dabei deutlich weniger als das Tor selbst und lässt sich von Anfang an mitplanen.
Die Wahl hängt vom Grundstück ab, nicht vom Geschmack allein. Ein zweiflügeliges Drehtor braucht Platz zum Aufschwenken, in der Regel nach innen. Steigt die Einfahrt dahinter an oder liegt im Winter Schnee, klemmt es. Ein Schiebetor läuft seitlich an der Einfriedung entlang und braucht dort eine freie Strecke, bei freitragenden Modellen etwa das Anderthalbfache der Durchfahrtsbreite.
Für Einfahrten bis etwa 4 m funktionieren beide Varianten. Bei breiten Zufahrten, Hanglage oder wenig Rangierplatz vor dem Haus ist das Schiebetor meist die entspanntere Lösung. Welche Torart grundsätzlich zu welchem Grundstück passt, haben wir im Beitrag Gartentor oder Einfahrtstor genauer beschrieben.
Beim Drehtor sitzen die Antriebe als Linearmotoren an den beiden Flügeln, beim Schiebetor zieht ein Motor das Tor über eine Zahnstange zur Seite. Gesteuert wird per Handsender aus dem Auto, auf Wunsch zusätzlich über Codetaster, Schlüsselschalter oder eine App. Zu jeder Anlage gehören eine Notentriegelung, damit sich das Tor bei Stromausfall von Hand öffnen lässt, und eine Hinderniserkennung, die das Tor stoppt, sobald etwas im Weg steht.
Komplette Toranlagen aus unserer Fertigung, also Tor, Lieferung und Montage, beginnen je nach Breite und Modell bei etwa 3.700 bis 4.500 Euro. Der elektrische Antrieb kommt je nach System und Torgewicht mit rund 800 bis 1.800 Euro dazu, inklusive Einbau und Einstellung. Geschmiedete Tore mit Verzierungen liegen über diesen Werten, schlichte Rahmentore darunter. Den genauen Preis rechnen wir nach Maß, dafür reicht eine Preisanfrage mit der Breite der Einfahrt und ein paar Fotos.
Die Stromzuleitung wird bei der Planung gern vergessen. Der Antrieb braucht 230 V am Tor. Liegt dort noch kein Kabel, sollte der Elektriker den Graben ziehen, bevor unser Team die Pfosten setzt. Das erspart doppeltes Aufgraben.
Unser Team setzt die Pfosten, hängt das Tor ein und montiert den Antrieb in einem Zug. Für die Inbetriebnahme mit Einstellung der Endlagen, Kraftabschaltung und Handsender planen wir einen halben Tag zusätzlich ein. Wie die Montage insgesamt abläuft, steht auf der Seite Montage.
Geht auch. Unsere Tore sind so gebaut, dass sich ein Antrieb nachträglich montieren lässt. Wer sich noch nicht sicher ist, bestellt das Tor vorbereitet, mit Leerrohr für das Kabel und verstärkten Anschlagpunkten, und rüstet nach, wenn Bedarf oder Budget da sind. Die Nachrüstung am fertigen Tor kostet kaum mehr als der Einbau bei der Erstmontage, solange die Zuleitung liegt.
Mit Tor, Antrieb, Lieferung und Montage sollten Sie je nach Modell und Breite mit etwa 4.500 bis 6.300 Euro rechnen. Schmiedearbeiten und Sonderbreiten erhöhen den Preis.
Ja. Jede Anlage hat eine Notentriegelung, mit der Sie das Tor von Hand öffnen und schließen können.
Meistens. Entscheidend sind stabile Pfosten, ein leichtgängiger Lauf und eine Stromzuleitung in Tornähe. Bei unseren eigenen Toren ist die Nachrüstung standardmäßig vorgesehen.
Tor und Antrieb montieren wir zusammen in ein bis zwei Tagen, die Inbetriebnahme des Antriebs braucht davon etwa einen halben Tag.
Wenn Sie über ein neues Hoftor nachdenken, lohnt es sich, den Antrieb gleich mitzuplanen. Schauen Sie sich unsere Tore aus Polen an oder schicken Sie uns direkt die Maße Ihrer Einfahrt, wir kalkulieren beide Varianten, mit und ohne Antrieb.
Wir sind uns dessen bewusst, dass unsere Kunden an hochwertigen Schmiedezäunen und anderen Schmiedeprodukten interessiert sind. Bei Polzaun können Sie Zäune, Tore und Geländer aus Polen aus nicht legiertem Stahl von sehr hoher Qualität bestellen, die standardmäßig feuerverzinkt sind. Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter sind für die sorgfältige Verarbeitung unserer Zaunfelder, Tore, Geländer sowie Fenstergitter verantwortlich.