Ein schmiedeeisernes Tor ist das Erste, was Besucher von einem Grundstück sehen, und meist das Letzte, was sie sich merken. Deshalb wird am Tor selten gespart. Zwischen einem schlichten Flügeltor mit geraden Stäben und einem Prunktor mit Ranken und Wappen liegen aber nicht nur ein paar tausend Euro, sondern auch ganz praktische Fragen: Wie viel Platz hat die Einfahrt? Soll ein Antrieb rein? Muss das Tor zum vorhandenen Zaun passen?
Dieser Beitrag geht die Entscheidung Schritt für Schritt durch. Preise für unsere Tore, Lieferung und Montage stehen auf der Seite Hoftore aus Polen, hier geht es um Bauarten, Stile und die Fehler, die man vor der Bestellung vermeiden sollte.
Bevor es um Muster geht, muss die Bauart feststehen. Ein zweiflügeliges Drehtor braucht vor oder hinter der Einfahrt Platz zum Aufschwingen, bei 4 Metern Breite also rund 2 Meter je Flügel. Auf ebenem Grund ist das die einfachste und günstigste Lösung. Ein Schiebetor läuft parallel zum Zaun und braucht seitlich eine freie Laufstrecke von etwa Torbreite plus einem Meter. Dafür stört es weder auf der Straße noch im Hof und kommt mit Gefälle in der Einfahrt zurecht.
Für ein schmiedeeisernes Tor spielt das Gewicht eine Rolle. Ein Flügel mit Ornamenten wiegt schnell 80 bis 120 Kilo. Beim Drehtor tragen das die Pfosten und die Bänder, beim Schiebetor die Laufschiene oder, bei freitragenden Systemen, ein Gegengewicht. Beides funktioniert, aber die Pfosten müssen entsprechend dimensioniert und tief fundamentiert werden. Wer die beiden Bauarten im Detail vergleichen will, findet die Gegenüberstellung im Beitrag Schiebetor oder Drehtor.
Gerade Vierkantstäbe, ein oder zwei Flachstahlgurte, oben glatt abgeschnitten. In Anthrazit RAL 7016 ist das inzwischen das meistbestellte Tor bei uns, vor allem vor Neubauten mit Putzfassade. Es sieht nicht nach „Schmiede“ aus, ist aber genauso gebaut: Stahl S235, geschweißt, feuerverzinkt, pulverbeschichtet. Der Vorteil gegenüber einem Alu-Tor aus dem Baumarkt liegt in der Masse und der Steifigkeit. Ein 4-Meter-Flügel aus Stahl hängt nach zehn Jahren noch gerade.
Geschmiedete Spitzen auf jedem Stab, ein Bogen im oberen Abschluss, vielleicht eine Rosette in der Mitte. Das ist das Tor, das zu Reihenhäusern aus den 20er Jahren, zu Klinkerfassaden und zu Gründerzeitvillen passt. Es wirkt hochwertig, ohne dass es auffällt, und es lässt sich gut mit einem passenden Zaun kombinieren. In Berlin und Brandenburg ist das die Variante, die wir am häufigsten montieren.
Ranken, Blätter, Körbe, C- und S-Schnörkel, manchmal ein Monogramm oder Wappen im Feld. Jedes Element wird einzeln geschmiedet und eingeschweißt. Solche Tore sind Handarbeit im Wortsinn und brauchen entsprechend länger in der Fertigung. Sie gehören vor Stadtvillen, alte Höfe und überall dorthin, wo das Tor ein Statement sein soll. Wer ein altes Tor ersetzen muss, kann uns ein Foto schicken. Muster nachbauen ist in einer Kunstschmiede Alltag.
Das Tor allein, ohne Antrieb und Montage, beginnt bei uns bei rund 1.300 Euro für ein schlichtes Drehflügeltor ohne Antrieb, ein Schiebetor bei 2.100 Euro. Mit Elektroantrieb und Handsendern liegt ein zweiflügeliges Einfahrtstor ab 2.500 Euro, ein Schiebetor ab 3.300 Euro. Blickdichte Varianten beginnen bei 3.600 beziehungsweise 4.400 Euro, verzierte Schmiedetore je nach Aufwand darüber. Alle Preise gelten ohne Montage. Was der Antrieb im Einzelnen kostet und welche Varianten es gibt, lesen Sie im Beitrag Hoftor mit elektrischem Antrieb.
Drei Dinge treiben den Preis: die Breite, weil ab 4 Metern der Rahmen stärker werden muss, die Verzierungen, weil jede Spitze und jede Ranke Handarbeit ist, und der Antrieb. Die Farbe spielt fast keine Rolle, Anthrazit kostet dasselbe wie Schwarz.
Ein Tor bestellt man selten allein. Bei uns kommen Zaunfelder, Gartenpforte und Hoftor aus derselben Werkstatt in Gubin und werden zusammen verzinkt und beschichtet. So entsteht eine Anlage, bei der nichts zusammengesucht wirkt. Die passenden Zaunmuster mit Preisen pro Meter finden Sie auf der Seite Schmiedezäune aus Polen, die Pforten für den Personeneingang unter Pforten aus Polen. Alle Torarten im Überblick stehen auf der Seite Tore aus Polen.
Ein schlichter Flügel mit 2 Metern Breite wiegt etwa 50 bis 70 Kilo, ein verzierter Flügel 80 bis 120 Kilo. Deshalb setzen wir Torpfosten aus 100 × 100 oder 120 × 120 mm Rohr in Fundamente von mindestens 80 cm Tiefe.
Ja. Schicken Sie uns ein Foto und die Maße. Wir prüfen, ob sich das Muster statisch umsetzen lässt, und nennen den Preis innerhalb von 24 bis 48 Stunden.
4 bis 8 Wochen ab verbindlichem Auftrag. Verzierte Tore liegen eher am oberen Ende, weil die Ornamente einzeln geschmiedet werden.
Ja, wenn das Tor dafür vorbereitet ist: stabile Pfosten, Leerrohr im Fundament, Stromanschluss in der Nähe. Wer das schon bei der Bestellung berücksichtigt, spart später einen Tag Arbeit und die Kernbohrung.
Schicken Sie uns ein Foto der Einfahrt, die Durchfahrtsbreite und Ihre Postleitzahl. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden haben Sie ein erstes Angebot mit Mustervorschlägen.
Telefon: 0152 52 32 53 44
E-Mail: info@polzaun.de
Online: Kostenloses Angebot anfordern
Wir sind uns dessen bewusst, dass unsere Kunden an hochwertigen Schmiedezäunen und anderen Schmiedeprodukten interessiert sind. Bei Polzaun können Sie Zäune, Tore und Geländer aus Polen aus nicht legiertem Stahl von sehr hoher Qualität bestellen, die standardmäßig feuerverzinkt sind. Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter sind für die sorgfältige Verarbeitung unserer Zaunfelder, Tore, Geländer sowie Fenstergitter verantwortlich.